Offizielles Video · 2016
Kerwa
Gedreht beim Kerwasbaamaufstelln der Waischenfelder Suttenkerwa.
Liedermacher · Waischenfeld · Fränkische Schweiz
Fränkische Mundart, Konzertgitarre und eine humoristische Einstellung zum Ernst des Lebens. Ernst? Eher kritisch. Weltoffen? Hör selber.
Dialektpreis Bayern 2026
Verliehen am 28. Juli 2026 in der Allerheiligen-Hofkirche München. Die Jury würdigt, wie Kauz den Dialekt „modern, kritisch und humorvoll“ wiederbelebt.

„Man kann nur was ausdrücken, wenn man so redet, wie man denkt.“
Über
Hinter Wastel Kauz steckt Sebastian Kauz aus Waischenfeld, mitten in der Fränkischen Schweiz. Mit acht Jahren die erste Gitarrenstunde, in der achten Klasse Bass in der Schulband – auf Englisch. Irgendwann war klar: Das passt nicht. Seitdem schreibt und singt er ausschließlich in fränkischer Mundart, begleitet von virtuoser Konzertgitarre.
Seine Lieder kommen aus dem Leben vor der Haustür: die Kerwa, der Brauereiwanderer, der erste Bürgermeister, ein geplantes Kühllager in Hollfeld. Und aus seinem zweiten Beruf – Kauz arbeitet als Krankenpfleger in der ambulanten Intensivpflege. Daraus entstehen Lieder, die auch mal wehtun dürfen: „Herrgodd Saggra Dunnerwedda“ über den Pflegenotstand, „Der Lumb“ für einen verstorbenen Freund.
Musikalisch kommt er aus Punk, Grunge und Metal – das hört man in der Haltung, nicht in der Lautstärke. Hintergrundmusik macht er keine. „Das Wichtigste ist, dass die Leute uns wirklich gern hören und meine Texte mögen.“ Ob Zimmerkonzert, Gewölbekeller oder Festival-Hauptbühne wie beim Ansbacher Bardentreffen: Die Veranstalter buchen inzwischen von selbst.
2026 hat ihm der Freistaat dafür den Dialektpreis Bayern verliehen – für sein Engagement für kulturelle Vielfalt, gegen Rassismus und für junge Leute auf dem Land, und dafür, dass er den Dialekt modern, kritisch und humorvoll wiederbelebt.
Musik
Debütalbum
Elf Lieder in feinstem Fränkisch – aufgenommen, gemischt und produziert in den Old-School-Studios (OSS) im alten Schulhaus von Nankendorf. Themen: Kerwa, Brauereiwanderer, Ortssagen und Edmund Pirkelmann, der erste Bürgermeister.
Erhältlich bei Konzerten und bei der Brauerei Heckel, Vorstadt 3, Waischenfeld.
Live
Wastel Kauz steht heute solo auf der Bühne – und genau das ist die Stärke des Programms: Nichts lenkt von den Texten ab. Konzertgitarre, Loopstation und eine Stimme, die zwischen Wirtshaus-Schmäh und leisen Momenten wechselt. Abendfüllend oder als Festival-Set.
Wohnzimmer, Gewölbekeller, Kulturverein. Nah dran, jedes Wort kommt an.
Kurzes, dichtes Set mit Loopstation – funktioniert auch auf der Hauptbühne, siehe Bardentreffen Ansbach.
Gern im Wechsel mit anderen Mundart-Kollegen, wie beim Abend mit Siggi Michl in Mengersdorf.
Rückblick: 2019 bis 2020 spielte Kauz als Quartett „Wastel Kauz und die Brunnskadda“ mit Jeremia Reinders (Gitarre), Max Neuner (Kontrabass) und Alexander „Ali“ Schug (Percussion, Marimbaphon). Die Band gibt es nicht mehr – ein Live-Mitschnitt ist oben unter „Fränkische Mariachis“ zu hören.
Termine
Veranstalter: Anfragen für 2026/27 bitte über das Booking-Formular.
Presse
Fränkischer Liedermacher mit einer humoristischen Einstellung zum Ernst des Lebens – mit Konzertgitarre, ausschließlich in fränkischer Mundart.
Fränkischer Hochklasse-Dialekt trifft virtuoses Konzertgitarrenspiel.
Er hat den Dialekt auf moderne, kritische und humorvolle Weise wiederbelebt.
Booking & Kontakt
Festival, Hoffest, Gewölbekeller, Wohnzimmer – schreib kurz, was du planst, wann und wo. Du bekommst zeitnah eine Antwort aus Waischenfeld.